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Nachfolgemonitor 2023: Firmenchefs bei Unternehmensnachfolge immer älter

Laut „Nachfolgemonitor 2023″ werden Firmenchefs bei der Unternehmensnachfolge immer älter. Aktuell liegt das durchschnittliche Alter von Unternehmern, die ihr Lebenswerk an qualifizierte Firmennachfolger abgeben, bereits bei 61 Jahre Jahren – viele sind sogar 70 oder älter. Welche Konsequenzen diese Entwicklung für den Mittelstand hat, erfahren Sie in diesem Beitrag.

 

Der demografische Wandel erschwert die Unternehmensnachfolge

Der Nachfolgemonitor 2023 ist eine Studie, die wurde vom Verband Deutscher Bürgschaftsbanken, Creditreform Rating und der FOM Hochschule durchgeführt wurde.

Im Ergebnis zeigte sich, dass der demografische Wandel mittlerweile einen enormen Einfluss auf deutsche Unternehmen hat. So ist Durchschnittsalter von Unternehmenschefs, die ihre Firma übergeben, in den letzten Jahren auf 61 Jahre gestiegen. Viele der Befragten waren sogar 70 oder älter. Dieser Anstieg hat weitreichende Folgen für den deutschen Mittelstand, da eine späte Unternehmensnachfolge an neue Geschäftsführer die Kontinuität und das Wachstum der Firma beeinträchtigen können. Nicht selten sind ältere Unternehmenslenker weniger offen für neue Technologien und Innovationen, was sich nachteilig auf die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens auswirken kann.

Mit zunehmendem Alter der Unternehmenschefs wird zudem die Notwendigkeit einer Nachfolgeplanung immer dringlicher. Eine verzögerte oder fehlende Planung kann weitreichende Folgen für die Zukunft des Unternehmens haben.

 

Weitere Faktoren, die die Firmennachfolge beeinflussen

Laut dem Nachfolgemonitor 2023 beeinflussen  neben der demografischen Entwicklung auch die Lage und Größe eines Unternehmens den Erfolg einer Übergabe. Unternehmen, die sich in zentraler Lage befinden, finden demnach deutlich eher geeignete Firmennachfolger. Diese Firmen machen etwa 75 Prozent aller in der Studie untersuchten Übernahmen aus.

Zudem ist die Unternehmensgröße entscheidend: Im Jahr 2021 entfiel die Hälfte aller Übernahmen auf Unternehmen mit einem Umsatz von mindestens zwei Millionen Euro, was eine Verdopplung im Vergleich zum Jahr 2014 darstellt. Diese Faktoren beeinflussen maßgeblich die Attraktivität eines Unternehmens für potenzielle Nachfolger und damit die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Übergabe.

 

Unternehmensnachfolge: Darum sollten Firmenchefs frühzeitig aktiv werden

Die Studie belegt, dass eine frühzeitige Auseinandersetzung mit der Nachfolgeregelung wichtig ist. Durch eine frühzeitige Planung können potenzielle Konflikte zwischen Erben oder innerhalb der Familie vermieden werden. Eine sorgfältige Vorbereitung der Nachfolge trägt darüber hinaus dazu bei, das langfristige Fortbestehen des Unternehmens zu sichern. Weder Zulieferer noch Handelspartner oder Kunden mögen einen Schwebezustand, bei dem nicht klar ist, wie die unternehmerische Zukunft aussieht. Eine frühzeitige Planung ermöglicht es außerdem, rechtliche und steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten optimal zu nutzen und somit die finanzielle Belastung für den Nachfolger und das Unternehmen so gering wie möglich zu halten. Nicht zuletzt herrscht auf diese Weise  Planungssicherheit für alle Beteiligten. Sowohl für den scheidenden Firmenchef als auch für den Neueigentümer schafft eine frühzeitige Planung Klarheit und Sicherheit über die zukünftige Entwicklung.

 

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